Den Wissenschaftlern gelang es, ein Bild von “Der neue Rembrandt” zu machen, das mit einem 3D-Drucker gedruckt wurde.

Es ist kein 3D-Drucker mehr. Die Möglichkeiten, die sich im Zusammenhang mit der Erfindung dieser Vorrichtung ergeben haben, sind praktisch unbegrenzt. Mit seiner Hilfe haben Menschen gelernt, Häuser zu bauen, skulpturale Objekte, Zahnersatz und sogar lebende Organe zu bauen. Auf der Grundlage eines biologischen Gels aus Spenderzellen gelang es Wissenschaftlern, eine Hautstelle und später – eine lebende Niere – zu züchten. Aber das endet nicht mit den “Wundern der Technik”. In Verbindung mit der neuesten Errungenschaft auf diesem Gebiet ist es jetzt möglich, es Kunst zu nennen. Kürzlich wurde mit Hilfe eines solchen Druckers ein Bild geschaffen, das “Der neue Rembrandt” genannt wurde.

Für achtzehn Monate war das Forschungsteam an diesem ungewöhnlichen Projekt beteiligt. Sie analysierten die Arbeit von Rembrandt, um Daten zu erhalten, die seinen charakteristischen Stil bestimmen. Verschiedene Porträts wurden studiert. Besonderes Augenmerk wurde auf wichtige Details gelegt – das Bild von Augen, Nase, Lippen, Kinn, Falten von Kleidung. Mit Hilfe verschiedener Algorithmen war es möglich, die Besonderheiten der Performance des Künstlers zu bestimmen. Pinselstriche haben ihre eigene Flugbahn, Länge und Tiefe, Relief. Zusätzlich zu den Details wurden die Zusammensetzung und Geometrie von 346 Werken des Autors sorgfältig studiert.

Das Ergebnis war ein Bild (148 Millionen Pixel), das einen Mann darstellt. Das Porträt ist vollständig im Stil des großen Künstlers ausgeführt. Auf den ersten Blick “erkennen Sie die Hand des Meisters.” So ähnlich wie der ausgewählte Ton, auch speziell umrissene Augen. “Meisterwerk” war perfekt. Durch dreizehn Druckschichten ist selbst das Relief der Pinselstriche sichtbar. Im Allgemeinen ist das Bild beeindruckend, da es einen vollständigen Eindruck gibt, dass dies nur eines der neuen Werke des berühmten Künstlers ist. Der neue Rembrandt wird natürlich der Kritik der Verteidiger der wahren Kunst erliegen, aber Fortschritte in der Wissenschaft werden denen gefallen, die sich nahe sind.

Bas Korsten argumentiert, dass das Ziel dieses Projekts ein korrekteres Verständnis des Malers war. Er sagt, dass es in keinem Fall die Aufgabe sei, die Werke des Künstlers zu kopieren oder zu versuchen, sein Talent abzuwerten, als etwas, das sogar eine Maschine ausführen kann.